Berufsbezogene Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund
- ESF-BAMF-Programm

Erfolgsgeschichte: ESF-BAMF-Programm ist jetzt ein dauerhaftes nationales Regelangebot
Das ESF-BAMF Programm war als „Pilotprojekt“ der berufsbezogenen Sprachförderung in Deutschland so erfolgreich, dass die berufsbezogene Deutschsprachförderung auf der Grundlage des § 45a AufenthG im Juli 2016 in ein dauerhaftes nationales Regelangebot überführt worden ist. Es hat das ESF-BAMF-Programm bis zu dessen Auslaufen Ende 2017 sukzessive abgelöst. Umsetzende Stelle für die nationale Deutschsprachförderung ist gleichfalls das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Die Träger des ESF-BAMF-Programms sind ab 01.07.2016 qua Verordnung auch Träger des nationalen Regelangebots. Bis zum 31.12.2018 können für Maßnahmen, die vor dem 31.12.2017 begonnen haben und über den 31.12.2017 hinaus andauern, Leistungen erbracht werden.

Menschen mit Migrationshintergrund konnten berufsbezogenen Deutschunterricht, verknüpft mit Elementen der beruflichen Weiterbildung, in Anspruch nehmen und so ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Das Angebot reichte vom Sprachunterricht im klassischen Sinne unter Einbeziehung beruflichen Fachvokabulars bis zum konkreten Berufspraktikum im Betrieb. Durch Verzahnung der berufsbezogenen Maßnahmen zur Stärkung der Sprachkompetenz mit den Integrationskursen nach dem Aufenthaltsgesetz erfuhr das Grundförderangebot des Bundes eine sinnvolle Ergänzung. Die umsetzenden Bildungsträger waren verpflichtet, Kooperationen mit Betrieben vor Ort aufzubauen. Dies erfolgte mit dem Ziel der Vermittlung von Praktikumsplätzen, aber auch mit Blick auf die Integration in Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse.

Ab dem 2. Juni 2016 wurde auch jungen Menschen der Zugang zu Ausbildung und zum Arbeitsmarkt erleichtert, indem die Kombinierbarkeit von berufsbezogenen Sprachelementen des ESF-BAMF-Programms mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen deutlich verbessert wurde. Der bisherige Kostenbeitrag für Beschäftigte oder deren Arbeitgeber entfiel in den in der Förderrichtlinie aufgeführten Fällen.

Programmsteckbrief:

Zielgruppe
  • Personen mit Migrationshintergrund
  • Arbeitslose
  • Jugendliche, Junge Erwachsene

Leistungsbezieher/innen nach dem SGB II und SGB III. Unter bestimmten Voraussetzungen konnten auch Asylbewerber/ -innen und Flüchtlinge gefördert werden.

Standort
Laufzeit

01.01.2015 - 31.12.2017

Verantwortlich
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Thematisches Ziel

B: Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und jeglicher Diskriminierung

Antragstellung als Projekt möglich?
  • Nein

Zusatzinformationen

Web­si­te des Pro­gramms

Kontakt

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Referat 322
Frankenstraße 210
90461 Nürnberg

Hotline
Tel.: 0221 92426-400

Rochsana Soraya-Saber
Tel.: 0221 92426-623
E-Mail

Kathrin Gehlert
Tel.: 0911 943-6089
E-Mail