Bürgerarbeit

Ziel des Programms:

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales verfolgte die Absicht, einen möglichst hohen Anteil der arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen durch qualitativ gute und konsequente Aktivierung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren und nur die arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in "Bürgerarbeit" zu vermitteln, bei denen eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht möglich ist. Auf der Basis von regionalen Erfahrungen in Sachsen-Anhalt sollten sich die Modellprojekte "Bürgerarbeit" aus den vier Komponenten

  • Beratung/ Standortbestimmung
  • Vermittlungsaktivitäten
  • Qualifizierung/ Förderung und
  • der eigentlichen "Bürgerarbeit", einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (ohne Arbeitslosenversicherungspflicht) im Bereich von zusätzlicher und im öffentlichen Interessen liegender Arbeit,

zusammensetzen.

Zielgruppen:

Arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige

Prioritätenachse:

C (Beschäftigung und soziale Integration)

Laufzeit:

15.07.2010 - 31.12.2014

An dem Interessenbekundungsverfahren haben sich knapp 200 Grundsicherungsstellen aus allen 16 Bundesländern für die Durchführung von Modellprojekten beworben. Es konnten sämtliche Konzepte berücksichtigt werden, da bei allen Interessenbekundungen die qualitativen Voraussetzungen gut sind und innovative Ideen enthalten. Über die Zulassung wurden die Jobcenter mit Schreiben vom 09. Juli 2010 unterrichtet. Die mindestens sechsmonatige Aktivierungsphase mit den Komponenten (Beratung/Standortbestimmung, Vermittlungsaktivitäten und Qualifizierung/Förderung) hat am 15. Juli 2010 begonnen. Ab 15. Januar 2011 konnten dann diejenigen arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in die Beschäftigungsphase eintreten, bei denen eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt bis dahin noch nicht gelungen ist.

Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Ref. II c 5 - Leistungen der Grundsicherung zur Schaffung von Arbeitsplätzen
E-Mail: buergerarbeit@bmas.bund.de