Arbeitsmarktintegration von jungen Flüchtlingen

Datum
26.05.2015

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, hat sich heute im Vivantes Humboldt-Klinikum in Berlin über ein Projekt zur Berufsausbildung für junge Flüchtlinge im Pflegebereich informiert.

Es wird in dem Klinikum in Kooperation mit der Berufsfachschule Paulo Freire im Zentrum ÜBERLEBEN im Rahmen des Netzwerks "bridge - Berliner Netzwerk für Bleiberecht: Arbeitsmarktintegration für Flüchtlinge" der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen umgesetzt. Das Netzwerk wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert.

Die Bundesministerin wurde von Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Geschäftsführung der Vivantes GmbH, und der Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, begrüßt. Fünf Auszubildende zeigten auf einer Station des Klinikums ihre Einsatzbereiche und den Umgang mit technischen Geräten.

Bundesministerin Nahles erklärte:

Ich bin beeindruckt, wie engagiert die jungen Leute hier mitarbeiten. Es ist wichtig, dass wir diesen Menschen helfen, sich in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Davon profitieren die Migrantinnen und Migranten ebenso wie die Arbeitgeber - und die Gesellschaft insgesamt.

Mit der ESF-Integrationsrichtlinie Bund werden ab Juli 2015 erfolgreiche Ansätze der bisherigen Programme "XENOS - Integration und Vielfalt", "ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen" und "IdA - Integration durch Austausch" in drei Handlungsschwerpunkten zusammengeführt und weiterentwickelt. Das Fördervolumen im Handlungsschwerpunkt "Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)" umfasst rund 37 Mio. Euro ESF-Mittel. Die Integrationsrichtlinie Bund gehört zu mehreren Programmen und Initiativen des BMAS, die die soziale Einbindung und die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen unterstützt.

Näheres zur Integrationsrichtlinie Bund unter www.esf.de.