Workshop: Wie kann der ESF besser zur Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit beitragen?

Datum
11.10.2016

Am 7. und 8. März 2016 fand in Brüssel ein Workshop der EU-Kommission statt, in dem die Frage diskutiert wurde, wie der ESF wirksamer dazu beitragen kann, die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland zu senken.

80 Personen, die aktiv z. B. als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei nationalen Behörden und Projektträgern, Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmer, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Mitglieder von Wohlfahrtsorganisationen, Ausbilderinnen und Ausbilder tätig sind, tauschten sich aus und entwickelten konkrete Vorschläge, wie künftig die Förderung und die Arbeit mit langzeitarbeitslosen Menschen verbessert werden kann.

Die Ziele des Workshops, bei dem sich alle TeilnehmerInnen mit ihren Erfahrungen aus der Praxis einbringen konnten, waren:

  • Leitmotiv: Wir wollen gemeinsam miteinander und voneinander lernen - Erkenntnisse gewinnen, wie wir den ESF besser nutzen können, um das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit anzugehen.
  • ESF-Umsetzung aktuell: Wir wollen die Erfolgsfaktoren und die Hemmnisse von den bestehenden ESF-Ansätzen im Bereich Langzeitarbeitslosigkeit besser verstehen. Dies soll uns in der Umsetzung der aktuellen Programmperiode 2014-2020 helfen.
  • ESF in der Zukunft: Wir wollen von den Erfahrungen der ESF-Stakeholder für die Zukunftsgestaltung des ESF nach 2020 lernen.
  • Realitätsprüfung zur Ratsempfehlung: Wir wollen Feedback der ESF-Stakeholder zur Ratsempfehlung zur Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt erhalten und miteinander diskutieren.