Neue Förderrichtlinie "Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung"

Datum
21.02.2017

Mit dem neuen Förderschwerpunkt will das Bundesbildungsministerium Menschen mit Behinderungen helfen, Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Anspruch zu nehmen. Frist am 31.03.2017 oder 15.07.2017

Der Einsatz und die Nutzung digitaler Medien in der beruflichen Bildung können einen maßgeblichen Beitrag leisten, die Qualifikationsmöglichkeiten behinderter Menschen zu verbessern. Räumliche und zeitliche Flexibilität tragen ebenso dazu bei, Potenziale zu erschließen, wie die Anpassung an spezifische visuelle, auditive und optische Bedürfnisse. Die Förderung gemeinsamen Lernens mit digitalen Medien trägt außerdem zur Stärkung des Inklusionsgedankens bei.

Institutionen aus der Aus- und Weiterbildung und der Inklusionsförderung wie Bildungsträger, Kammern, Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen sind dazu aufgerufen, Förderkonzepte zu folgenden drei Handlungsfeldern einzureichen:

  1. Digitale Hilfssysteme wie Apps, die branchenspezifisch Informationen für Unternehmen zu Fragen der Aus- und Weiterbildung von Menschen mit Behinderungen bieten.
  2. Digitale Konzepte, bei denen der praktische Einsatz und die Anwendbarkeit digitaler Medien wie Virtual-Reality-Brillen im Mittelpunkt stehen.
  3. Und schließlich inklusive Mentoren-Konzepte mit Unterstützung digitaler Medien für ein gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderungen.


Wissenschaftler können jeweils zur Unterstützung der Konzeptionen eingebunden werden.