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Querschnittsziele
In der aktuellen Förderperiode werden die beiden Querschnittsziele "Nachhaltigkeit" und "Chancengleichheit" verfolgt. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden diese Querschnittsziele einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Nachhaltigkeit
Alle Maßnahmen und Programme, die mit dem ESF kofinanziert werden, sollen sich an der europäischen und nationalen Nachhaltigkeitsstrategie orientieren. Die Förderung durch den ESF bezieht sich in erster Linie auf die soziale Dimension der Nachhaltigkeit. Die Maßnahmen und Programme unterstützen Menschen bei der Verbesserung ihrer Situation auf dem Arbeitsmarkt. Zudem wird durch die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit, ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des sozialen Zusammenhaltes geleistet. Gleichzeitig trägt der ESF auch zum Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum und zur ökologischen Verträglichkeit bei.
Chancengleichheit
Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung sind zentrale Aspekte der ESF-Förderung. Die Erhöhung der Erwerbstätigkeitsquote von Frauen ist ein strategisches Ziel des Operationellen Programms des Bundes. Zudem werden eine Vielzahl von Maßnahmen durchgeführt, um Menschen mit Migrationshintergrund, Ältere oder Menschen mit Behinderung eine chancengerechte Teilhabe am Erwerbsleben zu ermöglichen.
Zur Verbesserung der Chancengleichheit wird im ESF-Bundesprogramm eine Doppelstrategie aus spezifischen Fördermaßnahmen für Benachteiligte und der Berücksichtigung von Gleichstellung in allen Förderprogrammen verfolgt. Dazu soll in den Programmrichtlinien das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern verbindlich verankert werden.
Die Gleichstellung von Frauen und Männern soll in den ESF-Bundesprogrammen durch konkrete Vorgaben erreicht werden. Bezüglich der Mittelverwendung auf Programmebene sind mindestens 50 Prozent der Ausgaben für teilnehmende Frauen vorgesehen.
Mit Hilfe des Instruments Gender-Budgeting wird begleitend überprüft, ob diese Zielvorgabe erreicht wird. Bei der Besetzung von begleitenden Gremien, Ausschüssen, Lenkungsgruppen etc. wird ausgewogene Beteiligung von Frauen und Männern angestrebt.
Da dem Querschnittsziel "Chancengleichheit von Frauen und Männern" im ESF-Bundesprogramm ein hoher Stellenwert zukommt, bietet die Agentur für Gleichstellung Hilfeleistung zur Umsetzung der Gleichstellung der Geschlechter in ESF geförderten Programmen.
Infos und Materialien zum Thema
- Strategie für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2010-2015 (PDF-Dokument, 61,2 KB)
- Europäische Kommission verstärkt Engagement für Gleichstellung von Mann und Frau
- Dialog Nachhaltigkeit
- Entwicklung von Förderinstrumenten für die stoffliche Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen in Deutschland (nova-Institut, 2010) (PDF-Dokument, 3,6 MB)
- Wege zum Erfolg - Wie der Transfer von lokalen Nachhaltigkeitsprojekten gelingt (IZT, 2009) (PDF-Dokument, 3,7 MB)
- EU-Leitfaden Nichtdiskriminierung (EU-Kommission, 2009) (PDF-Dokument, 452 KB)
- KLIMAÄNDERUNG - Wichtige Erkenntnisse aus dem 4. Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen der Vereinten Nationen 2009 (PDF-Dokument, 1,1 MB)
- EU-Förderung für die Umwelt: Ein Handbuch für den Programmplanungszeitraum 2007-2013 (PDF-Dokument, 2,6 MB)
- Schluss mit dem Unsinn: Der ESF-Kinospot aus Bayern
