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29.07.2009

60 Mio. Euro für Alleinerziehende - Auftaktveranstaltung zum ESF-Ideenwettbewerb "Gute Arbeit für Alleinerziehende"

Der Bundesminister für Arbeit und Soziales Olaf Scholz hat in Berlin die zur Förderung ausgewählten Projekte des ESF-Ideenwettbewerbes "Gute Arbeit für Alleinerziehende" gewürdigt. Beworben hatten sich über 300 Projektträger mit Konzepten, die zur Aktivierung, Integration in Erwerbstätigkeit und zur sozialen und beschäftigungsbezogenen Stabilisierung von hilfebedürftigen Alleinerziehenden beitragen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales führt den ESF-Ideenwettbewerb mit dem sozial- und arbeitsmarktpolitischen Ziel durch, die Erwerbs- und Verdienstchancen von hilfebedürftigen Alleinerziehenden - hin zu mehr Teilzeitarbeit mit höherem Stundenumfang und hin zu mehr Vollzeitarbeit - zu erhöhen, damit sie und ihre Kinder langfristig unabhängig von staatlichen Fürsorgeleistungen leben können. Um dieses Ziel zu erreichen werden die Projektideen gefördert die zur Arbeitsmarktintegration von hilfebedürftigen Alleinerziehenden beitragen und lokale Netzwerke bei der Aufgabenumsetzung stärken.

Bundesminister Olaf Scholz wählte auf Empfehlung einer Jury 79 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet aus, die mit insgesamt 60 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds und Bundesmitteln gefördert werden. "Die Projekte sind so vielfältig wie die Problemlagen Alleinerziehender und die Regionen unseres Landes" so Bundesminister Olaf Scholz. Zielgruppenspezifisches Fallmanagement, Elterntraining, Teilzeitausbildung und ¿qualifizierung, Lotsen- und Mentorenprogramme, Bündelung wichtiger Informationen in Service- oder Anlaufstellen für Alleinerziehende, Aufbau von Unternehmensnetzwerken und Sensibilisierung der Öffentlichkeit sind einige der vielfältigen Bereiche, in denen die Projekte arbeiten.

Alle ausgewählten Projekte berücksichtigen die besonderen Bedarfslagen Alleinerziehender und haben geeignete Strategien zum Transfer der Handlungskonzepte entwickelt, so dass bundesweit Alleinerziehende von den guten Ideen profitieren können. Bereits jetzt ist mehr als jede fünfte Grundsicherungsstelle in den Ideenwettbewerb entweder als Kooperationspartner oder als Projektverantwortlicher selbst eingebunden.


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