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19.11.2009

Die Wirkung von Trainingsmassnahmen für ALG-II-Bezieher - Auf den Inhalt kommt es an 

Aktivierungsmaßnahmen für Arbeitslosengeld-II-Bezieher zielen auf direkte Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Die Wirkungsanalysen (Auswertung von anonymisierten administrativen Personendaten der BA-Statistik) zeigen, wie sich unterschiedliche Förderarten auf die Beschäftigungschancen der TeilnehmerInnen (im Jahr 2005) auswirken und ob die Wirkungen nachhaltig sind.

Die Ergebnisse beziehen sich auf sechs verschiedene Typen von Trainingsmaßnahmen (TM): vier schulische Maßnahmetypen (Bewerbungstrainings, die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, Eignungsfeststellungen sowie Kombinationen der Maßnahmen) und zwei betriebliche Maßnahmearten (Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten sowie Kombinationen und Eignungsfeststellungen).

Am stärksten fallen die Beschäftigungseffekte für TeilnehmerInnen an den zwei Arten betrieblicher TM aus, gefolgt von schulischen TM zur Vermittlung von Kenntnissen sowie Eignungsfeststellungen. Betriebliche Trainingsmassnahmen erhöhen die  Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Arbeitslosengeld-II-Empfängern deutlich  und auch auf längere Sicht. Verglichen mit ähnlichen Arbeitslosen ohne Training, liegt 28 Monate nach der Massnahme die Beschäftigungsquote der einstigen Teilnehmer/innen bis zu 21 Prozentpunkte höher.

Den Volltext-Download finden Sie unter: http://www.iab.de/194/section.aspx/Publikation/k091030a01

Quelle: IAB-Newsletter Nr. 18/2009 vom 06.11.2009 


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