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18.12.2009

Einsichten und Aussichten: eine Zwischenbilanz des Netzwerks "Bleibeberechtigte und Flüchtlinge"

Am 10. Dezember 2010 wurde im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin im Rahmen der Veranstaltung "Einsichten und Aussichten" des Netzwerks "Bleibeberechtigte und Flüchtlinge" ein Grundlagenpapier zum Transfer guter Praxis zwischen den Regionen vorgestellt. Es zeigt Handlungsmöglichkeiten auf, um die Beratung und Vermittlung von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen mit Zugang zum Arbeitsmarkt noch effektiver zu gestalten und gibt hierzu Empfehlungen an die Politik und die Verwaltung.

"Das Grundlagenpapier "Meilensteine und Stolpersteine" ist eine wichtige Basis für das weitere Vorgehen und die Diskussionen insgesamt", erklärte Frau Sabine Baun, Unterabteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das XENOS-Sonderprogramm "ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt" ins Leben gerufen, das darauf abzielt, Bleibeberechtigte und Flüchtlinge nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Seit Herbst 2008 arbeiten bundesweit 43 Beratungsnetzwerke mit rund 220 Einzelprojekten daran, der Zielgruppe zu einer schnelleren Vermittlung in Beschäftigung zu verhelfen. Inzwischen haben bereits 8.900 Menschen an Maßnahmen der Projekte teilgenommen. Das heißt, dass nach erst einem Förderjahr bereits fast 50 Prozent der geplanten Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreicht wurden.

Das Grundlagenpapier "Meilensteine und Stolpersteine" stellt eine erste Zwischenbilanz dar. Es wurde durch das Thematische Netzwerk "Bleiberechtigte und Flüchtlinge", also die Vernetzung aller Projekte des Programms erarbeitet.

Zu den rund 170 Teilnehmenden der Veranstaltung zählten neben den Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern insbesondere Vertreterinnen und Vertreter der Träger der Grundsicherung, der kommunalen Akteure, der Ausländerbehörden sowie weitere strategische Partner der Projekte. Im Rahmen der Veranstaltung traten zudem jugendliche Teilnehmende des Projektes "Interkulturelles Fallmanagement im Landkreis Hersfeld-Rotenburg" als HipHop-Gruppe auf. 


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