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07.06.2010
Fachtagung "Gute Arbeit für Alleinerziehende"
Am 07. Juni 2010 fand die erste bundesweite Fachtagung des ESF-Bundesprogramms
"Gute Arbeit für Alleinerziehende" in Berlin statt. Über 220 Projektvertreterinnen und -vertreter diskutierten nach der Begrüßung durch Staatssekretär Gerd Hoofe im Bundesministerium für Arbeit und Soziales die bisherigen Ergebnisse der Projektarbeit, die Gelingens- und Misslingensfaktoren sowie die Übertragbarkeitsbedingungen für gute Ansätze.
Die Diskussionsgruppen bildeten einen wesentlichen Bestandteil des Transferkonzeptes mit dem "Gute Ideen" der Projektumsetzung verbreitet werden sollen. Je nachdem, ob es sich bei den Projektträgern um Grundsicherungsstellen handelt oder ob die Projekte in großstädtisch und städtisch geprägten Regionen, in gering bis gemäßigt besiedelten Regionen mit lückenhafter Betreuungssituation von Kindern unter drei Jahren (unter 30%) oder in gering bis gemäßigt besiedelten Regionen mit guter Betreuungssituation von Kindern unter drei Jahren (über 30%) arbeiten, wurden die Projekte den vier Gruppen zugeteilt.
Parallel zu den Diskussiongruppen berichteten in zwei Themenforen Projektvertreter/innen von ihren bisherigen Erfahrungen.
Im Forum 1 Arbeit mit Alleinerziehenden stand der Projektverlauf von der Zusteuerung der Teilnehmer/innen in ein Projekt über Orientierungs- zu Qualifizierungsphasen hin zur Integration in Arbeit bzw. Rückführung zur Grundsicherungsstelle im Mittelpunkt. Projektvertreter/innen und Vertreter/innen der kooperierenden Grundsicherungsstellen referierten jeweils zu ausgewählten Schritten dieses Prozesses.
Im Forum 2 Rahmenbedingungen und Kooperationen wurde die Netzwerkarbeit der Projekte umfassend beleuchtet. Neben wissenschaftlichem Input zur Aufgabe und zu Erfolgsfaktoren von Netzwerken, berichteten drei Projekte von ihren Erfahrungen mit Netzwerkarbeit. In Kleingruppenarbeit wurden die wichtigsten Aufgaben für die Integration Alleinerziehender, die von Netzwerkpartnern übernommen werden, erarbeitet.
Das sich an die Foren und Diskussionsgruppen anschließende Ideen-Café ermöglichte allen Teilnehmenden, sich über die Diskussionen und Ergebnisse der Gruppen bzw. die Inhalte der Foren zu informieren und auszutauschen.
