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21.09.2010

2. Aufruf zum transnationalen Programm
"IdA - Integration durch Austausch"

Am 24. September startete das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den
2. Aufruf im Rahmen des transnationalen ESF-Programms "IdA - Integration durch Austausch". Im Fokus stehen Menschen mit Behinderung, die arbeitsmarktbezogene Erfahrungen im EU-Ausland sammeln sollen. Hierdurch werden ihnen neue berufliche Perspektiven eröffnet. Interessierte Projektverbünde können bis zum 18. November 2010 einen Antrag stellen.

Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich. Das Auswahlverfahren für die eingereichten Anträge wird voraussichtlich bis Mitte Januar 2011 abgeschlossen sein. Die Ergebnisse werden allen Antragstellern anschliessend im Januar 2011 mitgeteilt.

Mit dem ESF-Programm "IdA - Integration durch Austausch" fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales transnationale Austausch- und Mobilitätsvorhaben. Durch die Förderung des transnationalen Austausches und der Mobilität und dem damit verbundenen Erwerb berufspraktischer Erfahrungen im EU-Ausland soll die berufliche Eingliederung von Personengruppen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt verbessert werden.

Zielgruppe sind Menschen mit Behinderung

In diesem zweiten bundesweiten IdA-Aufruf steht die Förderung von transnationalen Mobilitätsvorhaben im Vordergrund, die die Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen von Menschen mit Behinderung erhöhen.

Folgende Personengruppen werden angesprochen:

a) Jugendliche mit Behinderung am Übergang Schule/Ausbildung wie

  • Jugendliche mit oder ohne Schulabschluss
  • SchülerInnen der Abgangsklassen der Haupt-, Real-, Gesamt-und Förderschulen sowie auch Gymnasien

b) Arbeitslose junge Erwachsene mit Behinderung an der Schnittstelle Ausbildung/Beruf

c) Arbeitslose Erwachsene mit Behinderung

d) VertreterInnen von Selbsthilfeorganisationen, von Verbänden der Sozialpartner und der Arbeitsverwaltung (strategische Akteure).

Bestandteil aller Auslandsaufenthalte ist auch die Erweiterung von Fremdsprachenkenntnissen.

Förderung von Projektverbünden

Der Aufruf richtete sich an Projektverbünde auf lokaler bzw. regionaler Ebene. Die örtlichen Grundsicherungsstellen bzw. die Agenturen für Arbeit sind zwingend in einen Projektverbund einzubeziehen. Voraussetzung für die Förderung ist zudem mindestens ein transnationaler Partner aus einem anderen EU-Mitgliedstaat.

Das BMAS ist als Programmverwaltungsbehörde für die Steuerung, Koordinierung und inhaltliche Umsetzung des IdA-Programms zuständig. Die verwaltungstechnische Durchführung des Programms erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt.

Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Gruppe Europäische Fonds für Beschäftigung
Referat EF 2 - Transnationale Maßnahmen/ XENOS
Mechthild Jürgens
Tel.: 0228 99 527-2065
E-Mail: mechthild.juergens@bmas.bund.de


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