|

Standort-Anzeiger:

Sie sind hier: Startseite > Programmübersicht > IdA - Integration durch Austausch > IdA aktuell > Mobilität und Qualität für den Arbeitsmarkt in Europa 

01.12.2011

Mobilität und Qualität für den Arbeitsmarkt
in Europa 

Zwischenbilanzkonferenz zum ESF-Programm "IdA - Integration durch Austausch"

Unter dem Motto "Mobilität und Qualität für den Arbeitsmarkt in Europa" findet heute und morgen (01.12. - 02.12.2011) eine Zwischenbilanzkonferenz zu dem ESF-Programm
"IdA - Integration durch Austausch" in Berlin statt.

Ziel des IdA-Programms ist es, die Chancen benachteiligter Menschen am Arbeits-und Ausbildungsmarkt durch Arbeitsaufenthalte im europäischen Ausland zu verbessern. Zielgruppe des Programms sind Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf am Übergang Schule/Ausbildung, wie z. B. Schulabbrecher. Hinzu kommen junge Erwachsene nach Abschluss einer (außer-)betrieblichen Ausbildung, die keine Jobperspektive haben.

Sie sollen durch die Auslandsaufenthalte aus ihrer schwierigen Situation "herausgelöst" und an vorhandene Angebote zur beruflichen Integration herangeführt oder direkt in Arbeit oder Ausbildung integriert werden.

Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, unterstrich in seiner Rede zur Eröffnung der IdA-Konferenz im berliner congress center:

Wir können es uns vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung nicht leisten, dass lern- und leistungsschwächere junge Menschen ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz bleiben. "IdA - Integration durch Austausch" gibt diesen jungen Menschen die Möglichkeit, Arbeitserfahrungen im Ausland zu sammeln. Zurückgekehrt mit sozialen und beruflichen Kompetenzen, motiviert und mit neuen Zielen können sie so ihre Chancen auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz deutlich verbessern."

Das Programm IdA ist Teil der Strategie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, indem der Zugang zum Arbeitsmarkt insbesondere auch für junge Menschen, verbessert wird.

Im Mittelpunkt der Zwischenbilanzkonferenz stehen die ersten Programmergebnisse:

  • Seit Beginn des Programms im Jahr 2008 haben 4.200 junge Menschen an IdA teilgenommen.
  • 80% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am IdA-Programm waren oder sind von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit mit einer durchschnittlichen Dauer von 15 Monaten betroffen, obwohl sie im Durchschnitt nur etwas über 23 Jahre alt sind.
  • Nach den ersten Ergebnissen haben rund 60% der Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer im Anschluss an den Auslandsaufenthalt im Rahmen von IdA eine Arbeitsstelle oder einen Ausbildungsplatz gefunden oder setzen die schulische Ausbildung fort.

Diese positiven Ergebnisse werden im Rahmen der Konferenz vorgestellt und mit Vertreterinnen und Vertretern des BMAS, der EU-Kommission, der Jobcenter und Agenturen für Arbeit, von Unternehmen, den IdA-Projekten und deren europäischen Partnern diskutiert. Dabei soll auch erörtert werden, welche Perspektive es für transnationale Mobilitätsprogramme für benachteiligte junge Menschen in ganz Europa gibt.

Der Europäische Sozialfonds

Der ESF ist das wichtigste beschäftigungspolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Dreieinhalb Milliarden Euro stellt die Europäische Kommission im Rahmen des ESF bis zum Jahr 2013 zur Verfügung. Um Beschäftigung zu sichern, die soziale Eingliederung voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. In Deutschland werden zurzeit 60 ESF-Programme als Ergänzung zur nationalen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik umgesetzt.

Nähere Informationen zum Europäischen Sozialfonds und zu den ESF-Programmen finden Sie unter: www.esf.de

Nähere Informationen zum Programm "IdA - Integration durch Austausch" finden Sie unter: www.ida.de


Suche und weiterführende Informationen

Portalweite Suche