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25.01.2012
Die Jugendstiftung Baden-Württemberg zeichnet drei Jugendgruppen mit dem Vielfaltpreis 2011 aus
Über 60 Jugendgruppen hatten sich mit ihren Projekten rund um das Thema kulturelle Vielfalt um den Vielfaltpreis 2011 der Jugendstiftung Baden-Württemberg beworben. Jetzt stehen die drei Preisträger fest.
Mit dem ersten Preis zeichnet die Jury das Bietigheimer Projekt "JuKi - Jugend für Kinder" aus, der zweite Preis geht für "Anne Frank - eine Geschichte für heute" nach Stuttgart und der dritte an die Schülerinnen und Schüler der Eduard-Spranger-Schule Reutlingen mit "Wozu ist Busfahren gut?". Sie erhalten Projektförderungen in Höhe von 500 bis 1.000 Euro. Die drei Preisträger haben die Jury durch ihre Projektideen und das hohe Engagement der Jugendlichen überzeugt.
"JuKi" ist ein von Jugendlichen selbst organisiertes Projekt, das Kita-Kinder mit Migrationshintergrund unterstützt, indem sie Kindern vorlesen, mit ihnen spielen und sie zum Deutsch sprechen anregen und indem die Jugendlichen Patenschaften für besonders benachteiligte Kinder übernehmen.
In der vom "Lernort Gedenkstätte" organisierten Ausstellung "Anne Frank - eine Geschichte für heute" übernahmen junge Ehrenamtliche die Aufgabe, anderen Jugendlichen das Thema näher zu bringen. Durch den Peer-to-Peer Ansatz entstand statt einer Führung eine Begleitung und ein Dialog mit der Gruppe.
Schüler und Schülerinnen der Eduard-Spranger-Schule Reutlingen produzierten unter dem Motto "Wozu ist Busfahren gut?" Kurzfilme zum Thema Vielfalt, die dann in den städtischen Bussen gezeigt wurden. Einem Ort, an dem sich die unterschiedlichsten Menschen treffen, eng zusammenkommen und damit das Thema unterstreicht.
Weitere Informationen zum Preis und den Preisträgern unter www.vielfaltpreis.jugendnetz.de.
Der Vielfaltpreis wird ausgeschrieben im XENOS-Projekt "PASSgenau" der Jugendstiftung Baden-Württemberg.
