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20.04.2012

Mehr Mittelständler für das Thema Nachhaltigkeit gewinnen

Auftaktveranstaltung zum Förderprogramm "Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand" belegt wachsende Bedeutung einer nachhaltigen Unternehmensführung bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Zum Start des Förderprogramms "Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand" hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 20. April 2012 eine Auftaktveranstaltung im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin durchgeführt.

Anhand von konkreten Praxisbeispielen stellten Unternehmer/innen aus verschiedenen Branchen und Regionen das gelebte Verantwortungsbewusstsein des deutschen Mittelstandes für Gesellschaft und Umwelt vor. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Gerd Hoofe, betonte in seiner Eröffnungsrede die wachsende Bedeutung einer nachhaltigen Unternehmensführung im deutschen Mittelstand:

Das Thema nimmt richtig Fahrt auf! Das zeigt das enorme Interesse an dem Förderprogramm und die große Resonanz auf die heutige Veranstaltung. Wir müssen das jetzige Momentum nutzen und von den 75 geförderten Projekten ausgehend noch mehr Mittelständler für das Thema Nachhaltigkeit gewinnen.


Förderprogramm für KMU

Mit dem Förderprogramm "Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand" hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bundesweit ein passgenaues Angebot an Qualifizierungsmaßnahmen aufgelegt, damit kleine und mittlere Unternehmen Konzepte für eine verantwortliche Unternehmensführung in ihren Betrieben einführen können. Im Rahmen der 75 geförderten Projekte beteiligen sich mehr als 2.000 mittelständische Unternehmen an dem Programm und nutzen die Möglichkeit zur Qualifizierung und Beratung bei CSR-Themen. Hierfür stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales 35,6 Millionen Euro mithilfe des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.

Großes Interesse

Die Anzahl der bis zum 30. Juni 2011 eingereichten Interessenbekundungen hatte die Erwartungen bei weitem übertroffen. Mit 320 Projektvorschlägen wurden in der Summe deutlich mehr als die zur Verfügung stehenden Fördermittel beantragt. Vor diesem Hintergrund wurden die ursprünglich zur Verfügung stehenden Fördermittel von 21 Mio. Euro auf insgesamt 35, 6 Mio. Euro erhöht.


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