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STÄRKEN vor Ort

Ziel des Programms:

Das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" (LOS) wird in der neuen Förderperiode unter dem Namen "STÄRKEN vor Ort" fortgeführt.

Ebenso wie die Programme Schulverweigerung - Die 2. Chance, Kompetenzagenturen und die aus nationalen Mitteln finanzierten Jugendmigrationsdienste ist das Programm Teil der Initiative JUGEND STÄRKEN. Mit der Initiative will das Bundesjugendministerium die soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen mit schlechteren Startchancen fördern. Die Initiative setzt sich aus verschiedenen Programmen zusammen, die mit aufeinander abgestimmten Methoden auf die spezifischen Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen ausgerichtet sind.

Für junge Menschen ist Bildung der Schlüssel für individuelle Identität, Orientierung und gesellschaftliche Teilhabe. In dem Programm STÄRKEN vor Ort werden im Rahmen von Lokalen Aktionsplänen Mikroprojekte mit einer Förderhöhe von bis zu 10.000,- EUR insbesondere zur Verbesserung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von jungen Menschen mit schlechteren Startchancen sowie des Einstiegs und Wiedereinstiegs von Frauen in das Erwerbsleben durchgeführt.

Des Weiteren fördert das Programm die Teilhabe, Chancengleichheit und Bildung der Zielgruppen durch ihre Aktivierung sowie die Aktivierung, zivilgesellschaftliche Beteiligung und Vernetzung der lokalen Akteure.

Das Programm verfolgt dabei einen niedrigschwelligen Ansatz und will diejenigen ansprechen, die durch zentrale Programme wie die Regelförderung des Europäischen Sozialfonds oder andere adressatenspezifische Angebote nur schwer erreichbar sind. Um eine bestmögliche Unterstützung der benachteiligten jungen Menschen und Frauen mit Problemen beim beruflichen Einsteig und Wiedereinstieg zu erzielen, sollen bestehende Förderangebote, z.B. Länder- und Bundesprogramme, insbesondere auch kommunale Angebote ergänzt und mit der Umsetzung des Programms verknüpft werden.

Zielgruppe:

  • Jugendliche und junge Menschen mit schlechteren Startchancen
  • Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben

Darüber hinaus können und sollen Personen(gruppen) und Akteure, die zur Verbesserung der Integration und Teilhabe der Zielgruppen sowie der sozialen Infrastruktur beitragen, in die Erarbeitung und Umsetzung der Lokalen Aktionspläne und in die Mikroprojekte aktiv einbezogen werden.

Programmumsetzung:

Das Programm STÄRKEN vor Ort wird an 280 Standorten in 158 Kommunen und 45 Landkreisen bundesweit umgesetzt

Prioritätsachse:

C (Beschäftigung und soziale Integration)

Laufzeit:

Dezember 2008 bis Dezember 2011

Kontakt:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Referat 501
Paloma Miersch
Tel: 030 18555-1975
E-Mail: paloma.miersch@bmfsfj.bund.de

ESF-Regiestelle
Büro gsub mbH
Oranienburgerstraße 65
10117 Berlin
E-Mail: staerken-vor-ort@esf-regiestelle.eu

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