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23.06.2009

Einmalige Partnerschaft von Bund und Stiftungen im BMBF-Programm "Lernen vor Ort" 

40 Kommunen ausgezeichnet

Ausgewählte Projektträger

Das größte Programm des Bundes zur Weiterentwicklung des lebensbegleitenden Lernens ist einen wichtigen Schritt vorangebracht worden: Die besten Konzepte deutscher Kommunen für innovative regionale Bildungsangebote sind am 17. Juni 2009 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgezeichnet worden.

Mit dem einschließlich der nationalen Kofinanzierung 60 Millionen Euro umfassenden Programm wird in einer einmaligen Partnerschaft aus Bund, Kommunen und Stiftungen der Standortfaktor Bildung gestärkt. In den Kommunen durchlaufen die Menschen ihre Bildungsbiographie - von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Weiterbildung. Deshalb werden Konzepte gefördert, in denen aufeinander abgestimmte Bildungsangebote das lebensbegleitende Lernen weiterentwickeln. Die 40 ausgewählten Projekte sind der beste Beweis dafür, wie Lernen vor Ort zum unmittelbaren Nutzen der Bürgerinnen und Bürger praktiziert werden kann.

Bei den nun ausgewählten Kommunen sind Großstädte ebenso vertreten wie kleine und mittlere Kommunen in Ballungszentren und in ländlichen Regionen. Zur Umsetzung ihrer Ziele richten viele Kommunen Bildungsbüros ein. Hier werden erstmals die auf verschiedene Ämter und Dezernate verteilten Bildungszuständigkeiten koordiniert. Die Bürgerinnen und Bürger können sich bei dieser zentralen Anlaufstelle über die (Weiter-)bildungsangebote ihrer Kommunen informieren und sich beraten lassen.

An einer ersten Auswahlrunde im Februar dieses Jahres hatten sich über 150 Kreise und kreisfreie Städte beteiligt. 57 Standorte wurden daraufhin zur Antragstellung aufgefordert. Eine Jury hat aus dieser Gruppe nun 40 Konzepte ausgewählt, die ab September 2009 an den Start gehen sollen.

"Lernen vor Ort" ist ein zentraler Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung, die unter dem Motto "Aufstieg durch Bildung" Bildungsangebote innovationsbereiter Kommunen zunächst drei Jahre lang fördert. Besonders erfolgreiche und transferfähige Vorhaben können um weitere zwei Jahre verlängert werden. Hierfür stellen das BMBF und der Europäische Sozialfonds 60 Millionen Euro zur Verfügung. Ein aus 29 Stiftungen bestehender und eigens gegründeter Stiftungsverbund, dem über 80 weitere Stiftungen assoziiert sind, unterstützt die Kommunen durch Patenschaften. Jeder ausgewählte Standort kann von einer Stiftung mit einer "lokale Grundpatenschaft" betraut werden. Neben der Grundpatenschaft können die Stiftungen auch "Themenpatenschaften" zu einzelnen Schwerpunkten der kommunalen Projekte übernehmen.

Deutsche Stiftungen haben "Lernen vor Ort" von Anfang an mitgestaltet und sind gute Partner für dieses neuartige Kooperationsprojekt. Erstens kann man mit ihnen neue Wege gehen, denn sie sind unabhängig und innovationsbereit. Zweitens kennen sie sich an ihren Standorten bestens aus. Drittens haben sie zentrale Bildungsthemen vorangebracht, von der frühkindlichen Bildung bis zur Zuwandererintegration.

Die Länder sind über Vertreter der Kultusministerkonferenz sowie der Wirtschafts- und der Arbeitsministerkonferenz an der Steuerungsgruppe des Programms beteiligt. Gemeinsam mit Expert/innen und Sozialpartnern werden die Länder in dieser Steuerungsgruppe die 17 Kreise und 23 kreisfreien Städte bei ihren Projekten begleiten.

Eine Übersicht über alle ausgewählten Kommunen sowie weitere Informationen zum Programm "Lernen vor Ort" finden Sie unter www.lernen-vor-ort.info.


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