"Stark im Beruf“ geht in die 2. Runde

Datum
19.06.2018

Das ESF-Bundesprogramm "Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist für eine zweite Förderphase ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endet am 16. Juli 2018.

Die Zielsetzung von "Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein" bleibt auch in der 2. Förderphase (1/2019 bis 6/2022), den Erwerbseinstieg für Mütter mit Migrationshintergrund zu erleichtern und den Zugang zu vorhandenen Angeboten der Arbeitsmarktintegration zu verbessern. Gefördert werden sollen 90 Projekte bundesweit.

Ein Projekt kann in der 2. Förderphase mit bis zu 75.000 Euro ESF-Mitteln p.a. gefördert werden, und es wird eine Sachkostenpauschale (inkl. Honorare) in Höhe von 27 Prozent eingeführt. Detaillierte Förderrinformationen finden Sie hier.

Für das ESF-Bundesprogramm "Stark im Beruf" sind Träger antragsberechtigt, die regelmäßig Angebote zur Integration und/oder beruflichen Orientierung/Qualifizierung für Frauen/Mütter anbieten bzw. Kooperationen von Trägern, die sich in ihren Angeboten regional entsprechend ergänzen. Träger der örtlichen Arbeitsverwaltung haben das Projekt im Verbund mit einem Weiterleitungsempfänger umzusetzen.

Es wird empfohlen, sich bei Interesse an der Teilnahme umgehend mit der örtlichen Arbeitsverwaltung zu dem geplanten Projekt ab 2019 in Verbindung zu setzen und die Erarbeitung des Konzeptes abzustimmen und ggf. gemeinsam vorzunehmen. In Bezirken von Jobcentern oder Arbeitsagenturen, in denen zukünftig die Standard-Maßnahme Perf-W eingekauft wird, kann kein Projekt im Bundesprogramm „Stark im Beruf“ angeboten werden, es sei denn, das Jobcenter oder die Arbeitsagentur bestätigt gegenüber dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) einen zusätzlichen Bedarf für das "Stark im Beruf"-Projekt für Mütter mit Migrationshintergrund.

Interessenbekundungen können bis zum 16. Juli 2018 eingereicht werden. An das Interessenbekundungsverfahren schließt sich ein formales Antragsverfahren (voraussichtlich Ende August 2018) an.