Same same but different

Datum
24.06.2019

IdA-Teilnehmende beim IdA-Vernetzungstreffen vom 4. bis 5. Juni 2019 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin

Unter dem Motto "Same same but different" stellten im Rahmen des IdA-Vernetzungstreffens IdA-Teilnehmende aus Deutschland und Spanien ein gemeinsam an einem Tag in Berlin erarbeitetes künstlerisches Projekt zu dem Thema "Geschlechtergerechtigkeit und gender doing" vor und zwar unter der Anleitung der Fotografin Regine Spitz und der Kunst- und Theaterpädogin Birgit Urbanus vom Projekt "Perspektive Europa".
Vorgestellt wurde eine Fotopräsentation "Mein Leben in Bildern" - nachgestellt von IdA-Teilnehmener*innen als Beispiel eines typischen weiblichen und männlichen Lebenslaufs mit Irritationen und Überraschungen. Die Teilnehmer*innen setzten sich dabei mit Geschlechterstereotypen auseinander, erarbeiteten Fremd- und Selbstdarstellung und analysierten Körpersprache

Nachhaltigkeit/ Voneinander lernen - so lautete das Schwerpunkthema des regelmäßig zwei Mal jährlich stattfindenden transnationalen Vernetzungstreffens. Da der Kooperationsverbund als innovatives und strukturelles Kernelement und Vorgabe der "ESF-Integrationsrichtlinie Bund" zentral für die Projektumsetzung ist, sollte der Frage "Was bedeutet gute Netzwerkarbeit?" nachgegangen werden. Mit seinem Vortrag "Kriterien guter Netzwerkarbeit“ gab der Experte Lutz Wende hierzu Hilfestellung. Dies sollte zum Erfahrungsaustausch und zur Reflektion im Zuge der Projektverlängerung beitragen, um auch die Projektergebnisse nachhaltig zu sichern. Darüber hinaus konnten sich die Teilnehmenden im Rahmen des Erfahrungsaustauschs mit Hilfe der Methode der kollegialen Beratung insbesondere mit kritischen Themen bei der Projektumsetzung auseinander setzen Dies wurde zunächst auf dem Podium in 7 Schritten anhand eines Fallbeispiels vorgestellt

Am zweiten Tag stand die Intensivierung der Zusammenarbeit/ des Austauschs mit den transnationalen Partnern im Vordergrund. Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, sich über die Methoden der transnationalen Partner und der deutschen IdA-Projekte auszutauschen und die Rolle des transnationalen Partners in der Nachbereitung zu erörtern:

  • Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es,
  • wie sehen die Ziele und Erwartungen aus und
  • wie wird der Partner in die Nachbereitung eingebunden.

Den Einstieg hierzu machte ein schwedisches Mobilitätsprojekt "Active Euromobility" aus Örebro, gemeinsam mit den beiden deutschen IdA-Kooperationspartnern.

Teilgenommen haben insgesamt ca. 90 Vertreterinnen und Vertreter der Projekte und der Jobcenter darunter transnationale Partner aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden, Slowenien, Spanien und Tschechien sowie Vertreter des tschechischen Arbeitsministeriums (Partner des Netzwerks TLN Mobility) und eine Vertreterin der spanischen Botschaft.