IAB würdigt Handlungsschwerpunkt der ESF-Integrationsrichtlinie Bund

Datum
03.02.2021

Das Onlinemagazin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat ein Forschungsprojekt zur Fragestellung: "Wie wirkt sich die Öffnung des Ausbildungsmarktes auf die Ausbildungschancen junger Geflüchteter aus?" aufgesetzt und die Arbeit im Handlungsschwerpunkt "Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)" der ESF-Integrationsrichtlinie Bund gewürdigt.

Knapp 638.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben von 2015 bis 2019 in Deutschland Asyl beantragt. Viele kamen ohne Familie und leben auch heute noch ohne Familie hier.

Für Geflüchtete mit Duldungsstatus kann sich die aufenthaltsrechtliche Situation durch eine Ausbildung wesentlich verbessern - längerfristig bis zum Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft. Wodurch sie auch für die Unternehmen interessanter werden.

In der Kurzzusammenfassung steht am Ende:
"Wichtig auf dem Weg in Ausbildung ist auch die professionelle Beratungsinfrastruktur, wie sie etwa im Programm "Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit EU-Förderung aufgebaut wurde. In der Pandemie umso bedeutsamer wird schließlich auch die Jugendhilfe, die unbegleitete Geflüchtete aktuell nach Möglichkeit noch stärker unterstützen sollte."
(IvAF ist das Nachfolgeprogramm des im Bericht zitierten "ESF-Bleiberechtsprogramm des BMAS").

Die IAB-Kurzzusammenfassung finden Sie hier.