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ESF-Newsletter Oktober 2018
Drei Männer und eine Frau des Projekts MUT IQ
Drei Männer und eine Frau des Projekts MUT IQ
Liebe Leserin, lieber Leser,
über einen Newsletter-Spezial zum Thema Flüchtlinge/Migration haben wir in der Redaktion länger diskutiert. Folgende Argumente standen dabei im Vordergrund:

Einerseits: Sollen wir dem Thema Flüchtlinge/Migration angesichts der umfangreichen Medienberichterstattung einen so großen Raum zur Verfügung stellen? Ist es tatsächlich ein Thema, das die Menschen besonders interessiert? Der "ARD-Deutschlandtrend", eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap, ergab Ende Juli, dass 69 % der Befragten Gesundheitspolitik und Pflege für den wichtigsten Politikbereich hielten. 64 % gaben der Renten- und Sozialpolitik die höchste Priorität, 52 % der Klimapolitik. Die Asyl- und Flüchtlingspolitik hielten in der Umfrage nur 39 % der Befragten für die wichtigste Frage.

Andererseits: Für einen Spezial-Newsletter zum Thema Flüchtlinge/Migration spricht die große Nachfrage nach unserer Publikation "Leitfaden zu Arbeitsmarktzugang und -förderung für Flüchtlinge". Seit der ersten Auflage im März 2017 sind über 56.000 Bestellungen eingegangen. Wir hoffen, dass auch unsere neue Publikation "Fachbeiträge zur beruflichen Integration von Geflüchteten - Kommentierte Bibliografie" auf ein ebenso großes Interesse stößt.

Auch auf unserem Facebook-Auftritt spielt das Thema Flüchtlinge immer wieder eine große Rolle. Viele Flüchtlinge wenden sich über Facebook direkt an uns, um Ansprechpersonen in ihrer Region zu finden, die ihnen bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche weiterhelfen können.

Letztlich ausschlaggebend für unsern Newsletter-Spezial war das Argument, dass wir objektiv darüber informieren wollen, wie der ESF und seine Projekte Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt unterstützen und wie das diese Menschen weiterbringt.

Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist und würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Meinung zukommen ließen, entweder auf Facebook oder unter pr-esf@bmas.bund.de.

Vielen Dank!
Ihr ESF-Newsletter-Team
 
Aus dem BMAS
Die Qualifizierung hat mein Leben verändert
Zwei Personen in einem Labor
© Hochschule Kaiserslautern
Eine maßgeschneiderte Weiterbildung für zugewanderte Ingenieurinnen und Ingenieure an der Hochschule Kaiserslautern, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, ebnet den Weg für den Berufseinstieg in Deutschland.
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Pilotprojekt zur Fachkräfteanwerbung: Mexikanische Ärztinnen und Ärzte als Fachkräfte für Deutschland
Eine Gruppe Menschen
© MigraNet/ Andreas Bärnreuther
Aufgrund des zunehmenden Ärztemangels in Deutschland, insbesondere im ländlichen Raum, beteiligt sich das mit ESF-Mitteln geförderte Projekt MigraNet - IQ Landesnetzwerk Bayern an einem Pilotprojekt zur Vermittlung mexikanischer Ärztinnen und Ärzte nach Deutschland. Neben der Vermittlung der Teilnehmenden steht im Modellprojekt auch die Zusammenarbeit der beteiligten Partner im Mittelpunkt. Ziel ist es, hier einen Good Practice-Ansatz zu generieren, der bundesweit als eine Blaupause für ähnliche Vorhaben verwendet werden kann. Tür an Tür - Integrationsprojekte gGmbH aus Augsburg übernimmt im bayerischen Projekt die Koordination.
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Von der ESF- in die Regelförderung: Berufsbezogene Deutschsprachförderung wurde zu einem Regelinstrument des Bundes
Blick in einen Klassenraum
© Karsten Koch
Das ESF-BAMF-Programm des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales war mit seinen Deutschkursen so erfolgreich, dass diese auf der Grundlage des § 45a Aufenthaltsgesetz im Juli 2016 in ein dauerhaftes nationales Regelangebot überführt worden sind.
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Kivobe - (geflüchteten) Kindern vorurteilsbewusst begegnen
Zwei Frauen und zwei Kinder
© BAGFW/ Holger Groß
Kivobe - (geflüchteten) Kindern vorurteilsbewusst begegnen ist ein Projekt des AWO Bundesverbands e.V. und wird im Rahmen des ESF-Förderprogramms rückenwind - Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft (rückenwind +) gefördert. Mit dem Projekt reagiert die AWO auf die wachsende Herausforderung in zahlreichen Kindertagesstätten, Kinder mit Fluchtgeschichte in den Kitaalltag zu integrieren.
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Der erfolgreiche Weg von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt
Drei Frauen an einer Leinwand
© NIFA/ Kirsi-Marie Welt
Das durch den ESF geförderte Netzwerk zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt (NIFA) verfolgt das Ziel, durch individuelle Maßnahmen die Beschäftigungsfähigkeit von Flüchtlingen mit Arbeitsmarktzugang zu erhöhen und sie nachhaltig bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Gleichzeitig zielt es darauf ab, die Zugänge zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt strukturell zu verbessern.
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Ein Projekt der ESF-Integrationsrichtlinie Bund als Impulsgeber für die Bremische Landespolitik: Das Bremer und Bremerhavener IntegrationsNetz bin
Namensschilder vom Integrationsnetz bin
© DRK KV Bremen e.V./ Jörg Achenbach
Das Bremer und Bremerhavener IntegrationsNetz bin ist ein Verbundprojekt, in dem fünf Bremer und Bremerhavener Träger mit eng aufeinander abgestimmten Angeboten gemeinsam eine verbesserte und nachhaltige Integration von Asylsuchenden, Geduldeten und anerkannten Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung erreichen wollen.
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Virtuelles Lernen im ESF-Förderprogramm IQ
Illustration Virtuelles Lernen
© f-bb
Die Digitalisierung hat auch den
(Weiter-)Bildungssektor längst erreicht. Auch das ESF-Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (IQ) hält neben "klassischen" Weiterbildungen verschiedene digitale Lernangebote bereit.
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Treppenstufen in eine erfolgreiche Zukunft in Deutschland
Eine Teilnehmerin des Projektes
© InProcedere - Bleiberecht durch Arbeit 2.0
"Meine erste Treppenstufe" so bezeichnet Sabina, Teilnehmerin des ESF-geförderten Projekts InProcedere - Bleiberecht durch Arbeit 2.0, ihren neuen Ausbildungsplatz zur Altenpflegerin. Sabina, die 2016 gemeinsam mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern aus Aserbaidschan nach Deutschland kam, wurde auf ihren ersten Schritten in den deutschen Arbeitsmarkt von dem Projekt begleitet. Eine Unterstützung, die Sabina emotional werden lässt: "Ich bin sehr dankbar, mir wurde hier sehr viel geholfen".
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Benachteiligt? Beraten! Das ESF-geförderte Projekt Antidiskriminierung in der Arbeitswelt in Bremen (ADA)
Eine junge Frau mit Migrationshintergrund
© ADA – Arbeit und Leben e.V./ Kathrin Truhart
Das Projekt ADA des Trägers Arbeit und
Leben e. V. richtet sich an Menschen, die in ihrem Betrieb oder bei der Arbeits- bzw. Ausbildungsplatzsuche diskriminiert werden oder sexuelle Belästigung erleben.
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Aus den Ressorts
ESF-Projekt ARBEITsPLATTE unterstützt Geflüchtete bei der beruflichen Integration in Halle (Saale)
Personen sitzen an einem Tisch
© AWO SPI GmbH
Das Projekt ARBEITsPLATTE unterstützt
(langzeit-)arbeitslose Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Halle-Neustadt bei der Integration in Beschäftigung. Zielgruppen sind vor allem Alleinerziehende, Erwachsene ohne Ausbildung sowie Quartiersbewohnerinnen und -bewohner mit Migrationshintergrund. Hierfür bietet das Projektteam verschiedene niedrigschwellige Angebote an, z.B. Case-Management, Sprachförderung, Vermittlung in Qualifizierung, Übergangsmanagement und Berufspatenschaften.
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Mikroprojekt "Polit-Parcours - Refugees Welcome"
Programmlogo "Jugend Stärken"
© Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Im Rahmen des ESF-Programms JUGEND STÄRKEN im Quartier - JUSTIQ setzt der Landkreis Marburg-Biedenkopf gemeinsam mit dem Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit (bsj e.V.) seit März 2018 das Mikroprojekt Polit-Parcours - Refugees Welcome um.
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Frau, Mutter, Migrationshintergrund: Ein Gewinn für Unternehmen
Eine Gruppe Menschen
© Multikulturelles Forum e.V./ Martin Unger
Ein Fachforum des mit Mitteln des ESF geförderten Projekts "Starke Mütter - Starke Unternehmen" in Kamen zeigte Unternehmen die Potenziale von Müttern mit Migrationshintergrund als qualifizierte Arbeitskräfte auf. Die Veranstaltung, organisiert vom Multikulturellen Forum e.V., bot Einblicke in Wissenschaft und Praxis zu der Frage, wie mehr Mütter mit Migrationshintergrund für den Arbeitsmarkt gewonnen werden können.
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Aus Brüssel
Europäischer Rat
Viele Figuren
© Eurobarometer
In Zeiten von Fake-News und Alternativen Fakten ist es immer wieder gut, sich über die tatsächlichen Zahlen im Klaren zu sein. Der Europäische Rat hat hierzu verschiedene Infografiken erstellt.
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© Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
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