Fachtagung mit kommunalen Beteiligten zur Verankerung von Elternbegleitung in der Kommune

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Veranstaltungsort:
Berlin

Das ESF-geförderte Bundesprogramm "Elternchance II" (Laufzeit bis 2020) und sein Vorgängerprogramm "Elternchance I" haben inzwischen über 11.000 engagierte (früh-)pädagogische Fachkräfte aus bspw. Familienbildungsstätten, Kitas oder Familienzentren zu Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern qualifiziert. Elternbegleiterinnen und -begleiter stehen Familien mit einem hohen Bedarf an praktischer Hilfe und Unterstützung im Hinblick auf die Bildungsverläufe ihrer Kinder zur Seite. Insbesondere Familien mit Migrationshintergrund, Familien aus sozial benachteiligten Lebenslagen und bildungsungewohnte Familien profitieren von niedrigschwelligen und aufsuchenden Angeboten der Elternbegleitung. Damit gelingt ein Stück Teilhabe und Chancengleichheit herzustellen. Aus den bisherigen Rückmeldungen der Elternbegleiterinnen und –begleiter wird immer wieder deutlich, dass Zeit die wichtigste Ressource für die Elternbegleitung ist, aber am meisten im Arbeitsalltag fehlt. Auch die Kenntnis und Bedeutung ihrer Arbeit ist manchmal in den eigenen Trägerstrukturen, aber besonders im kommunalen Raum nicht ausreichend bekannt.

Damit das Instrument Elternbegleitung noch größere Potenziale entfalten kann, sind zusätzliche finanzielle, zeitliche und personelle Rahmenbedingungen erforderlich. Für eine dauerhafte und in angemessenen Umfang umzusetzende Elternbegleitung ist die partnerschaftliche Vernetzung mit kommunalpolitischen Akteuren bzw. Entscheidungsträgern sowie die Verankerung im kommunalen Sozialraum unerlässlich.

Die Tagung richtet sich an die kommunalen Entscheidungsträger, um den Mehrwert von Elternbegleitung als Instrument der präventiven Kinder- und Jugendhilfe zu verdeutlichen und politische Prioritätensetzungen zugunsten von Elternbegleitung auf kommunaler Ebene zu forcieren.

Adresse

Auditorium Friedrichstraße
Quartier 110

Friedrichstraße  100
10117 Berlin