Familien im Blickpunkt
"Familien im Blickpunkt" ist ein Projekt in der Stadt Emden, das Familien eine zentrale Anlaufstelle bietet, um sich über das lokale Hilfesystem zu informieren. Das Projekt richtet sich an Eltern mit mindestens einem Kind im Haushalt und bietet umfassende Beratung zu den Möglichkeiten für die Inanspruchnahme sämtlicher Hilfs- und Sozialleistungen sowie Teilhabechancen in der Region. Besonders berücksichtigt werden Alleinerziehende und Menschen mit Behinderungen.
Um den Zugang zum Projekt zu erleichtern, werden niedrigschwellige Angebote wie Frühstückstreffs organisiert.
Das Projekt arbeitet rechtskreisübergreifend eng mit anderen Institutionen in Emden zusamme.Diese Kooperationen helfen, das Bewusstsein für soziale Ausgrenzung und Armut in Familien zu schärfen. Zusätzlich wird aufsuchende Arbeit geleistet, indem das Projekt bei etablierten Veranstaltungen von Netzwerkpartnern vorgestellt wird.
Die Teilnahme am Projekt erfordert keinen Antrag, sodass Familien die Möglichkeit haben, uns und das Projekt unverbindlich kennenzulernen. Neben der operativen Ebene, soll die strategische und strukturelle Zusammenarbeit durch die Iniitierung von einem Netzwerkaustausch der diversen Rechtskreise, sodass das Projekt einen festen Bestandteil des bestehenden Hilfesystems darstellt.
Nach dem ersten Kontakt werden die Familien von Integrationsbegleitern umfassend beraten, um das Projekt und das Ziel zu verstehen, die ersten Bedarfe zu ermitteln und die Mitwirkungsbereitschaft vorzufühlen. Die Unterstützung durch das Projekt ist zeitlich nicht begrenzt, sofern die Ziele, wenn auch kleinschrittig, erreicht und neue Ziele regelmäßig gesteckt werden. Ziel ist es, die ökonomische Situation der Familien zu verbessern, die familiären Verhältnisse zu stabilisieren und die Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern sowie die zeitliche Arbeitskraft von bereits Berufstätigen durch unsere Unterstützungsleistungen zu erhöhen.
Das Projekt wird im Rahmen des Programms "Akti(F) Plus - Aktiv für Familien und ihre Kinder" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.