Integration durch Bildung
Die verschiedenen Ziele des Programms Integration durch Bildung sind:
-
Schaffung von gleichen Bildungschancen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unabhängig von ihrem sozialen Status, ihrer Migrationsgeschichte sowie anderen Diversitätsaspekten
-
Auf- und Ausbau von Forschungs-Praxis-Tandems, um Forschungs- und Handlungswissen zu generieren sowie pilothaft Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in folgenden Themenschwerpunkten zu entwickeln:
A) Empowermentmaßnahmen und Bildungsangebote für Frauen mit Migrationshintergrund und/oder Fluchtgeschichte
B) Stärkung von diversitätssensiblem Handlungswissen im Bildungssystem
C) Generierung von diversitätssensiblem Handlungswissen für bessere Bildungschancen von Jungen und jungen Männern mit Migrationsgeschichte
Programmsteckbrief:
- Zielgruppe
-
Forschungstandems von Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Migrantenorganisationen oder Bildungsträgern
- Standorte
-
- Laufzeit
-
28.04.2023 - 31.12.2030
- Verantwortlich
-
- Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Förderschwerpunkt
-
3: Investitionen in allgemeine und berufliche Bildung und lebenslanges Lernen
- Antragstellung als Projekt möglich?
-
Ja für Förderinitiative C. Für Förderinitiativen A und B: nur Verlängerungsanträge
-
Antragsberechtigte für Projektförderung
-
Staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, private Forschungseinrichtungen sowie im Verbund pädagogische Einrichtungen und deren Träger, Stiftungen, Migrantinnen- und Migrantenorganisationen, Beratungsstellen, kommunale oder regionale Bildungsverwaltung oder andere Organisationen, die in der pädagogischen Arbeit mit Menschen mit Migrationsgeschichte tätig sind. Zu Förderinitiative C sind ergänzend auch öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen antragsberechtigt, die in der pädagogischen Arbeit mit Menschen mit Migrationsgeschichte sowie in der Jungen-, Männer-, Väter- oder Elternarbeit tätig sind.
- ESF Plus-Förderung
-
Erster Aufruf: rd. 7,2 Mio. Euro; Zweiter Aufruf: rd. 4,4 Mio. Euro